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Hypnotherapeutische Trance ist ein Prozess, in dem die Grenzen des Wachbewusstseins erweitert werden. Sie erleichtert den Zugang zu den eigenen traumhaften Bildern und Prozessen des Unbewussten. Tiefliegende (und oft nicht bewusste) Glaubenssätze, Bilder und Vorstellungen über das Leben können auf diese Art leichter zugänglich und damit veränderbar gemacht werden. Ebenso wie sich die Grenzen nach “unten” in die Tiefen des eigenen Geistes erweitern, gilt die Trance in vielen Kulturen schon immer als Wegbereiter für eine überpersonale Erweiterung des Bewusstseins in die Sphären des “Überbewussten”, Kollektiven oder des Göttlichen. Je nach kulturellem Hintergrund werden hierfür andere Metaphern und Bilder benutzt, die aber bei näherem Hinsehen einige Ähnlichkeiten aufweisen.
In den allermeisten Fällen katalysiert eine leichte Entspannung den Zugang zu den inneren Bildern. Diese Form leicht veränderter Gehirnaktivität wird Alphazustand genannt und kann am besten beschrieben werden als Brücke zwischen Wachen und Schlafen. Ähnlich dem Moment, an dem man aus seinen Träumen noch nicht ganz aufgewacht ist, aber schon realisiert, im Bett zu liegen, etwa kurz vor dem Aufstehen.
Im Zentrum der hypnotherapeutischen Arbeit steht der Mensch als selbstverantworteter, sich seines Handelns und Erlebens bewusster Mensch. Es ist eine Brücke zwischen zwei Welten (Schlafen und Wachen / bewusst und unbewusst), die hier geschlagen wird.
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