|
Gestalttherapie

ist in vielen Bereichen eine besonders geeignete Therapieform. Hierzu gehören:
- das Entflechten alter und eingefahrener Lebensmuster
- eine Neu-Orientierung nach Verletzungen und Gewalterfahrungen
- das Lösen von Beziehungskonflikten sowie
- die Bewältigung von Krisen, Angst- und Stresssituationen.
Mehr als eine Methode
Die Gestalttherapie bietet über pragmatische Lösungen hinaus den Prozess einer langfristigen und tiefgreifenden Veränderungen an. Sie ist eine bewährte Methode für das Lösen alter Lebensmuster, das Heilen alter Verletzungen und für die Klärung von Beziehungen.
Am Anfang war die Psychoanalyse mit Freud und seinen Schülern und dann kam lange Zeit erst mal nichts Neues. Bis sich einige Therapeuten aufmachten, neue Zugangswege zu Krankheiten, zu Störungen und alten Verletzungen zu finden. Wege, die nicht immer zwangsläufig den Blick in die Vergangenheit richteten, sondern den Menschen als Einheit von Körper und Geist, als Ganzes, als vollständig im Hier und Jetzt begriffen - die Geburtsstunde unter anderem der Gestalttherapie. Fritz Perls (1893-1970) gilt als der Begründer der Gestalttherapie. In den 60er Jahren kristallisierte er mit der Gestalttherapie eine neue Therapieform heraus, in der sich unter anderem psychodramatische Elemente, Psychoanalyse und Zen-Philosophie sowie die Gestalt-Psychologie zu einer ganzheitlichen Methode ergänzten. “Das Ganze ist mehr als die Summe seiner Teile“ dieser Satz wurde zum Zentrum dieser neuen Therapie. Entsprechend wird hier der Klient auch nicht mehr von dem Therapeuten “be-handelt”, sondern Heilungen und Veränderungen finden im nicht-hierarchischen Kontakt statt.
Im Laufe der Jahre zeigte es sich, dass die Gestalttherapie in vielen Bereichen besonders geeignet war: Hierzu gehören das Entflechten alter und eingefahrener Lebensmuster, eine Neu-Orientierung nach Verletzungen und Gewalterfahrungen, das Lösen von Beziehungskonflikten sowie die Bewältigung von Angst- und Stresssituationen. Indem Gestalttherapie den Menschen stets als Ganzes in der Gegenwart im Blick hat, bietet sie nicht vordergründige Lösungen an, sondern bewirkt langfristige und tiefgreifende Veränderungen in einem Prozess.
|